Das achte Jahr eines nicht enden wollenden Krieges

Das achte Jahr eines nicht enden wollenden Krieges

Mit dem Jahr 2018 geht einer der grausamsten Konflikte der vergangenen Jahrzehnte in sein achtes Jahr: Der Krieg in Syrien. Was mit einem Aufstand von Teilen der Bevölkerung gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad begann, hat sich längst zu einem Guerilla-Kampf zwischen Gruppierungen unterschiedlicher Region und Ethnien entwickelt. Auf dem Schlachtfeld dominieren vielerorts islamistische Terrorgruppen, während sich die religiösen Minderheiten um den Präsidenten scharen. Trotz jahrelanger Unterstützung durch die Golfstaaten und viele westliche Länder sieht es derzeit so aus, als würde die Syrische Regierung am Ende als Sieger aus dem Krieg hervorgehen. Wichtig auf dem Weg dahin war zum Beispiel die Schlacht um Aleppo, die die Regierungstruppen für sich entscheiden konnten.

Neben den einzelnen Fraktionen innerhalb Syriens sind auch viele ausländische Mächte direkt oder indirekt am Krieg in Syrien beteiligt. Eine sehr offensive Rolle spielten dabei zum Beispiel die Golfstaaten um Saudi-Arabien und Katar. Beiden Staaten wird nachgesagt, islamistische Gruppen unterstützt zu haben. Noch direkter beteiligt ist die Türkei, welche mit einer Militäroffensive sowohl den Islamischen Staat als auch die kurdisch-sozialistische YPG bekämpfte und dies auch weiterhin tut. Größte Unterstützer der syrischen Regierung waren und sind die Staaten Russland und der Iran. Die Rolle der USA war zuletzt unklar.